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01.11.2017

Bunte Woche mit grünem Spotlight: Umweltprojekte am Lyceum Alpinum #LyceumAlpinumSPOTLIGHT

Sommercamp Schule Felsklettern 0135-1372

Wir blicken zurück auf eine Woche, wie sie so nicht im Lehrplan steht – und dennoch mehr als lehrreich war. Eine Woche, die völlig anders ist als Mathe, Deutsch und Englisch. Eine Woche voll unvergesslicher Momente und Visionen. Die interdisziplinäre Woche ist für das Lyceum Alpinum nicht mehr wegzudenken. Fünf Tage lang beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit einem ganz besonderen Thema und tauchten ab in eine andere Welt. Auch dieses Jahr gab es wieder spannende Projekte: von 3D Print Workshops über „Roman Drama“ bis hin zu „Technological Advances“ war einiges vertreten. Das breite Spektrum der Projekte ist für die freie Entfaltung unserer Schülerinnen und Schüler unverzichtbar und wir sind besonders stolz, dass wir auch dieses Jahr wieder ein buntes Programm zusammenstellen konnten.

Schulische Angebote Lyceum Lektion Tiziana

Spotlight Umweltschutz

Unser Spotlight heute fällt aber auf ein immer brisanter werdendes Thema: Umwelt und Nachhaltigkeit. Das Ziel hierbei war, die Schülerinnen und Schüler für Fragen zur Umwelt zu sensibilisieren und den Konsum als grosse Umweltbelastung herauszuarbeiten. Zentrale Fragestellung war, wie man nachhaltig in die Zukunft gehen kann, ohne dass unsere Lebensweise oder unser Konsum der Umwelt und ihrem Artenreichtum schadet.

Die Woche im Überblick

Siebzehn Teilnehmer durften sich dem Projekt schliesslich annehmen und dafür sogar eine Nacht gemeinsam in Zürich verbringen. Los ging es aber mit einem Forschungstrip zum Gletscherlehrpfad Morteratsch am Montag. Die ambitionierten Schülerinnen und Schüler haben vor Ort den Gletscherrückgang seit dem Höchststand der 1850er besichtigt und beurteilt sowie anschliessend die Vegetationsentwicklung seit damals genauer erforscht.

Am Dienstag ging es dann auf die 2-tägige Exkursion nach Zürich. Dort wurde der Zoo besucht und entdeckt, wie schädlich sich verschiedene Konsumprodukte auf das Überleben gewisser Tierarten auswirken. Auch der Ausflug zur Umweltarena in Spreitenbach gehörte zu den Highlights der Woche. Dieser neue, bislang einzigartige Ort, macht viele Aspekte zu Umwelt und Nachhaltigkeit selbst erlebbar und spürbar. An beiden Orten wurden die Jugendlichen dazu angehalten, schriftliche Arbeitsaufträge zu erfüllen, um das Gesehene fester zu verankern. Im Zoo mussten beispielsweise die Verhaltensdaten ausgewählter Tierarten systematisch gesammelt, untersucht und ausgewertet werden. Ein Ethogramm sollte einzelne Arten im Detail beschreiben und eine Quantifizierung das unterschiedliche Verhalten verschiedener Selektionen wie z.B. Jungtiere und Ältere oder Männchen und Weibchen.

Und das kam dabei heraus:

Die Ergebnisse der Projekte wurden an den darauffolgenden Tagen zusammen getragen und am Ende von den jungen Nachwuchs-Ökologen den anderen Lernenden präsentiert, um das neu errungene Wissen bestmöglich zu teilen. So wissen wir jetzt, dass Nachhaltigkeit ein Zusammenspiel von Ökonomie, Ökologie und sozialen Aspekten ist, dass der Lebensraum des Orang-Utan durch die Palmöl-Industrie stark minimiert wurde und damit auch der Bestand der Orang-Utans selbst. Wir haben gelernt, dass es einige Stellschrauben gibt, die wir unbedingt betätigen müssen, wenn wir unsere Erde noch ein Weilchen behalten möchten. Dazu gehört unter anderem der Erhalt der Biodiversität, also die Artenvielfalt, Fortschritt in der Mobilität sowie der Ausbau der erneuerbaren Energien. Und auch beim Wasser, Recycling und in der Lebensmittelindustrie müssen neue Nachhaltigkeitsstrategien entwickelt und zielstrebig verfolgt werden. Ressourcen sind endlich und sollten mit Bedacht verwendet werden. Dem Klima und vor allem dem Klimaschutz schulden wir unsere grösste Aufmerksamkeit um Nachhaltigkeit wirklich zu leben.

Unser Fazit – grünen Daumen hoch.

Wir hoffen, dass unsere kommenden Generationen die ökologischen Herausforderungen annehmen und genauso viel Energie in diese Thematik investieren, wie unsere Schülerinnen und Schüler während der Nachhaltigkeitsprojekte in dieser interdisziplinären Woche. Schön zu sehen war, dass die Thematik einige Jungen und Mädchen so sehr beschäftigt hat, dass sie sich auch über die Woche hinaus noch damit befasst haben. Aber auch die Methodik der Verhaltensbeobachtung, des Erfassens, Auswertens und Visualisierens von Daten wird den Lernenden später in ihrer Laufbahn von Nutzen sein. Das Projekt zum Umweltschutz war somit ein voller Erfolg – für uns und für die Welt. Nachdem wir jetzt ausgiebig zurückgeblickt haben, lasst uns nun alle nach vorne blicken und vorausschauend und schonend mit unseren Ressourcen umgehen. Einen Beitrag zum Umweltschutz für unsere gemeinsame Umwelt kann jeder von uns leisten.

In diesem Sinne wünschen wir allen eine schöne, nachhaltige und vor allem grüne Woche.

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