Digitale Kompetenzen

Code: fenster.geometry("200x100") label = Label(fenster, text="Premiere im Sommercamp!")

Wer jetzt noch nicht aufgehört hat zu lesen, der ist hier genau richtig. Denn dieses Jahr gibt es im Sommercamp ein weiteres Highlight: den Digital Skills Workshop. Und nein, damit meinen wir nicht Social Media. Hier kann man nämlich unter professioneller Anleitung sein erstes Computerspiel programmieren oder seinen eigenen Roboter bauen. Wer jetzt denkt, dass dieser Kurs sich nur an Profis und Tech-Geeks wendet, den können wir beruhigen. Zusammen mit der TechSpark Academy haben wir besonders geschulte Tutoren zu Gast, die sowohl für blutige Anfänger als auch für Fortgeschrittene genau die richtigen Aufgaben vorbereitet haben. Wer also immer noch denkt, dass es sich bei Python um eine Schlangenart handelt, ist hier genauso richtig, wie jemand, der mit dieser „Schlange“ bereits sein eigenes Snake-Spiel programmiert hat. Was auch immer man schon weiss, nach diesem Kurs weiss man mehr!

Facts zum Kurs:

Da die Gruppengrösse überschaubar ist und ein Tutor im Verhältnis auf maximal sechs Kinder kommt, ist eine individuelle Betreuung und ein schneller Einstieg für alle sichergestellt. Anfänger und Fortgeschrittene bekommen unterschiedliche Aufgaben, die ihren Anforderungen entsprechen und können jederzeit ihren Tutor um Hilfe bitten, wenn sie mal nicht weiterkommen.

Der Kurs findet übrigens auf Englisch statt. Vorrangig weil die Hauptprogrammiersprache Englisch ist, aber auch weil wir hier am Lyceum Alpinum viele Nationalitäten aus der ganzen Welt zu Gast haben und alle sich so am besten untereinander verständigen können. Nicht zu verachten ist aber auch der positive Nebeneffekt, dass man die Sprache aus dem Sprachunterricht am Vormittag hier weiter trainiert und spricht. Für Verständnis-Schwierigkeiten stehen aber auch französisch- und deutschsprachige Betreuer zur Verfügung, die gerne weiterhelfen, wenn etwas unklar sein sollte.

Der Kurs findet an insgesamt neun Nachmittagen für jeweils 3,5 Stunden statt und endet mit einer Ausstellung aller Arbeiten, zu der auch alle Eltern und Freunde herzlich eingeladen sind. Für frische Luft und ausreichend Bewegung wird natürlich gesorgt.

Auf dem Programm: Programmieren! Aber was?

Roboter entwickeln oder Computerspiel programmieren? Grundlegend haben wir uns dafür entschieden, in unserem Workshop zwei Schwerpunktbereiche anzubieten. Jugendliche und Kids interessieren sich am meisten für Computerspiele und Roboter – warum also nicht Spass und trockene Theorie miteinander verbinden? Wer sich ernsthaft für etwas interessiert, ist mit Feuer und Flamme – und später auch mit Lötkolben – dabei. Eine sonst eher dröge Programmiersprache wird somit spannend inszeniert und leichter erlernt.

Die Kinder haben die Wahl. Sie dürfen einen Roboter programmieren oder ein eigenes Computerspiel entwickeln. Andere Ideen sind natürlich genauso willkommen und können auf Nachfrage ganz bestimmt auch umgesetzt werden.

Roboter

Sie passen auf unser Haus auf, nehmen unsere Bestellung im Restaurant entgegen, führen mikroskopisch kleine chirurgische Eingriffe durch und pflegen in Zukunft sogar Oma und Opa. Sie mähen den Rasen, saugen Staub oder kochen unser Essen auf Knopfdruck. Eigentlich machen Roboter alles, was man Ihnen sagt oder eher „befiehlt“. Nur wie spricht man mit einem Roboter? Und was soll er können? Mit der Programmiersprache Arduino entwickeln wir gemeinsam einen ersten Prototyp. Ob er am Ende eine LED blinken lassen kann oder sogar ein kleines fahrendes Vehikel ist, das einer gezeichneten Schnur folgt – erlaubt ist, was gefällt und was wir gemeinsam hinbekommen.

Arduino

In diesem Kurs lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie sie einen Roboter mit dem „Mbot Ranger Robot Kit“ von Makeblock entwerfen, zusammenbauen und programmieren. Dieser Roboter wird mithilfe eines „Arduino-Mikrocontrollers“ gesteuert. Arduino ist eine frei nutzbare Physical-Computing-Plattform. Sie setzt sich zusammen aus einer Soft- und einer Hardware-Komponente. Die Hardware besteht aus einem einfachen E/A-Board mit einem Mikrocontroller und analogen sowie digitalen Ein- und Ausgängen. Die Software basiert auf Processing und ermöglicht auch Einsteigern den ersten Zugang zur Programmierung. Die Entwicklung eines ersten Robotermodells wird somit auf schnelle und einfache Weise möglich.

Computergames

Snake, Pacman, Tetris – jeder kennt die Spieleklassiker. Das Grundprinzip dahinter ist meist einfacher als man denkt und mit ein bisschen Zeit, Geduld und dem nötigen Engagement kann man ganz schnell sein erstes eigenes Spiel kreieren. Kinder und Jugendliche werden erstaunt sein, wie schnell man erste Programme programmieren kann. In kleineren Gruppen werden gezielte Aufgaben gelöst, bevor dann jeder Einzelne sein eigenes Spiel bauen darf. Erschaffe kleine Charaktere im Pixellook, erstelle grafische Jump and Run Playgrounds oder baue erste Dialoge für ein Adventure Game. Je nach Vorkenntnissen sind auch schwierigere Spiele möglich, aber auch Anfänger können am Ende ihr eigenes Computergame vorstellen. Und wer weiss, vielleicht wird es ja mal so erfolgreich wie einst Snake oder Tetris.

Python

Für die Spiele nutzen wir die Programmiersprache Python, die eigentlich weniger mit der Schlange zu tun hat, als vielmehr mit der Komikertruppe Monty Python. Von dieser war der Erfinder der Sprache nämlich Fan und somit verstecken sich unter der Dokumentation auch zahlreiche Andeutungen zu verschiedenen Sketchen. Python ist deutlich übersichtlicher als andere Programmiersprachen. So werden beispielsweise Blöcke nicht durch geschweifte Klammern, sondern durch Einrückungen strukturiert. Eines der Entwurfsziele für Python war die gute Lesbarkeit des Quellcodes. Die Anweisungen benutzen häufig englische Schlüsselwörter, wo andere Sprachen Symbole einsetzen.

Die Programmiersprache ist sehr leicht zu lernen, gehört jedoch trotzdem zu den schnellsten, stärksten und beliebtesten Sprachen weltweit. Wenn es nach der Website codeeval.co geht, ist Python seit vier Jahren die #1 unter allen Programmiersprachen, gefolgt von Java, C++ und JavaScript. Ausserdem lässt Python sich ausgesprochen gut mit anderen kombinieren, läuft überall und ist frei zugänglich (OpenSource).

Beste Uni-Voraussetzungen:

Wer Python lernt, lernt eine Programmiersprache, die auch an den Top-Universitäten gelehrt wird. Ob Informatik, Technik, Wirtschaft, Wissenschaft, Forschung – Python ist eine ideale Vorbereitung auf die Universität oder andere Hochschulen. „Programmieren ist das neue Englisch“ – da sind sich alle einig, denn die Wichtigkeit für unsere digitalisierte Gesellschaft ist unbestreitbar. Und Python ist auf allen Ebenen die beliebteste und am häufigsten gewählte Programmiersprache.

Immer mehr Wirtschafts-Hochschulen lehren Python als eine der ersten Programmiersprachen in den ersten Semestern im Fach Informatik. Wer bereits grundlegende Erfahrungen gesammelt hat, dem fällt der Einstieg hier deutlich leichter und das Level der Programmierung ist bereits auf einem höheren Standard. In der Wirtschaft wird Python oft in der Warenwirtschaft eingesetzt aber auch für Webentwickler hat Python alle Werkzeuge, die man zum Beispiel für grosse Datenauswertungsprojekte oder den Bau einer Website benötigt. Die Sprache ist ausserdem beliebt in Bereichen wie Big Data und Data Science.

Gerade auch in naturwissenschaftlichen Instituten wird Python gerne und oft für biological data analysis genutzt. Automatisierte Labor-Berechnungen, Entschlüsselung des Erbguts, Rotation von Molekülbindungen und die Simulation einer Grippe-Epidemie sind nur einige der Einsatzgebiete.

Im Bereich Informatik und Technik ist Python schon lange sehr beliebt und führt 2017 die Liste mit den beliebtesten Programmiersprachen an. Das geht aus dem aktuellen Ranking des IEEE hervor.

Digitale Kompetenz - Das erwartet euch:

Am ersten Tag treffen wir uns mit allen Kindern, um über das Wichtigste des ganzen Themas zu sprechen: Sicherheit. E-Safety ist die Grundvoraussetzung für alles, was wir digital produzieren und deshalb legen wir grossen Wert darauf. Ausserdem ist es immer eine gute Gelegenheit, die Gruppe zusammenzuführen und die anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer kennen zu lernen. Wer schon Erfahrung mit Programmierung oder Robotic hat, darf gerne darüber berichten.

Damit alle ihre Werke auch mit nach Hause nehmen können oder bei Bedarf nach dem Kurs noch weiter an eurem Code gebastelt werden kann, empfiehlt es sich, den eigenen Rechner von zu Hause mitzubringen. Ob Apple oder Microsoft ist dabei völlig egal, da die von uns benutzten Programmiersprachen mit beiden Systemen zurechtkommen. Bitte vergesst auch das Ladekabel und einen passenden Adapter nicht.

Exhibition

Nach dem ganzen Einstellen, darf man am Ende des Kurses dann auch mal Ausstellen. Am letzten Tag unseres Digital Skills Workshops veranstalten wir eine Showsession, bei der jeder sein eigenes Werk vorstellen darf. Freunde, Familie und Interessierte sind natürlich herzlich dazu eingeladen sich die Projekte anzusehen.

TechSpark

Wir sind besonders stolz darauf, das Programm gemeinsam mit der TechSpark Academy (TSA) anbieten zu können. Die Tutoren der Technik, Coding und Computer-Schule wissen, wie wichtig es ist, in Zukunft digital ganz vorne mitzuspielen und kennen die nächste Generation der digitalen Zukunft. Wer lernen will, was in den nächsten Jahren State-of-the-Art sein wird und bei der Entwicklung nicht nur zusehen, sondern mit dabei sein will, der ist bei den Tutoren der TechSpark Academy perfekt aufgehoben. Wir haben die Zukunft bei uns im Haus – und wann kommst du?

Anmeldung

Hier geht’s zum Anmeldeformular. Sollten bei den Kindern schon gewisse Vorkenntnisse im Bereich Programmierung und oder Robotic bestehen, bitte auf dem Formular mit angeben und kurz beschreiben. Das hilft uns die Aufgaben und Gruppen besser vorzubereiten. Wir bieten im Rahmen des Informatik Programms gleich zwei Kurse an. Ihr habt die Wahl zwischen dem Schwerpunkt Robotic oder Computergame. Bitte gebt bei der Anmeldung euer Wunschthema mit an.

Also entweder ihr verbringt eure freie Ferienzeit auf der Couch, spielt euer liebstes Computergame oder guckt zum 87. Mal R2D2 bei Star Wars an – oder ihr kommt zu uns und werdet selbst zum Profi-Entwickler. Und während eure Mitschülerinnen und Schüler wahrscheinlich jahrelang brauchen, um eine neue Sprache zu lernen, schafft ihr das in nur 9 Nachmittagen.

Frauenpower:

Wir freuen uns übrigens über jedes Mädchen, das den Jungs mal zeigen will, wie Programmieren richtig geht. Also bloss keine falsche Scheu und schnell anmelden.

Code: fenster.geometry("200x100") label = Label(fenster, text="Wir freuen uns auf euch!")